Darm Praxis Salzburg

Dr. Thomas Haas – Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie in Salzburg

Privatordination, Wahlarzt aller Kassen, Direktverrechnung (kostenlos) für Vorsorgedarmspiegelung und Gesundenuntersuchung. Allgemeine Innere Medizin, Spezialisierung auf Abklärung und Behandlung von Störungen des Magen-Darmtraktes, Bauchspeicheldrüse Gesundenuntersuchung, Ultraschall, Magen-Darmspiegelungen, Polypenabtragung, Krebs-Vorsorgekoloskopie, Zweitmeinung, Befundbesprechung, Beratung. Abklärung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Individualität und private Atmosphäre statt Massenabfertigung und Anonymität.

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Das Wahlarztsystem in Österreich

In Österreich gibt es – was Kosten und Abrechnung betrifft – 2 Arten von Arztpraxen:

Kassenärzte haben einen Vertrag mit der Krankenkasse und erbringen vertraglich festgelegte Leistungen, deren Kosten von der Krankenkasse gedeckt sind, zu festgelegten Öffnungszeiten.

Wahlärzte besitzen im Vergleich zu Vertragsärzten keine Verträge mit den Krankenkassen. Der Wahlarzt kann das Honorar nicht direkt mit den Krankenkassen abrechnen. Sie müssen daher das Honorar direkt in bar oder per Karte bezahlen und die Rechnung bei der Krankenkasse einreichen. Bis zu 80 % des jeweiligen Kassentarifes (nicht des Honorars) kann sich der Patient aber von der Krankenkasse zurück holen. Mit einer privaten Zusatzversicherung kann der rückerstattete Betrag noch einmal erhöht werden. Der entscheidende Vorteil von Wahlärzten liegt darin, dass diese sich mehr Zeit für ihre Patienten nehmen können. Wahlärzte nehmen mit ihren Leistungen inzwischen eine wichtige Rolle im gesamten öffentliche Gesundheitssystem ein.

Die Bezeichnung Wahlarzt leitet sich vom Recht des Patienten ab, seinen Arzt frei wählen zu können. Eine Zuweisung durch einen anderen Arzt ist nicht notwendig, aber möglich – von einem Kassenarzt oder auch von einem anderen Wahlarzt.

Die Gründe, weshalb Patienten einen Wahlarzt aufsuchen, sind unterschiedlich.

Der entscheidende Vorteil des Wahlarztes ist der Faktor „Zeit”. Wahlärzte können frei wählen, wie viele Patienten sie behandeln. Sie können sich dadurch mehr Zeit für eine umfassende Diagnose und individuelle Betreuung nehmen. Termine können rasch und flexibel vergeben werden; auch Abendtermine sind möglich. Für den Patienten verkürzt sich dadurch auch die Wartezeit in der Ordination.

Der Wahlarzt stellt Ihnen für seine Leistungen eine Privathonorarnote aus, die zunächst von Ihnen selbst zu bezahlen ist. Sie können diese Honorarnote bei Ihrer Krankenkasse einreichen und haben grundsätzlich Anspruch auf Rückerstattung: Sie bekommen bis zu 80 Prozent des Betrages zurück, den ein Arzt mit Kassenverträgen für dieselbe Leistung erhält. Bitte verwechseln Sie aber nicht, dass die Wahlarzttarife von den Tarifen der Krankenkassen abweichen und Sie meist nicht 80% des bezahlten Tarifes erhalten sondern deutlich weniger. Dies liegt daran, dass die Grundleistung der Kassen derart niedrig ist, dass man einen solchen Betrag als Wahlarzt gar nicht verrechnen kann wenn man eben nicht Massenabfertigung will (GKK z.B. derzeit ca. EUR 21 brutto 1x im Quartal!), Bitte seien Sie also nicht enttäuscht, wenn Sie z.B. für ein Gespräch nur einen kleinen Teil erstattet bekommen denn Zeit wird nicht ersetzt! BITTE FRAGEN SIE UNS IMMER NACH DEN KOSTEN um ein etwaiges nachträgliches Ärgernis zu vermeiden. Wir bemühen uns, für möglichst viele Menschen leistbare Tarife anzubieten – reden Sie mit uns, am Geld soll es nicht scheitern!

Eine PRIVATARZTVERSICHERUNG kann die zusätzlichen Kosten abdecken – erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Versicherer, das kostet weniger als man glaubt und man kann dann ohne Zusatzkosten den Wahlarzt aufsuchen.

Mit einer Zusatzversicherung für ambulante Leistungen (private Krankenversicherungen) gibt es die Möglichkeit, den Differenzbetrag zwischen Krankenkassen und Privathonorar zurückerstattet zu bekommen. Darüber hinaus werden häufig auch Honorare für ärztliche Leistungen von diesen Versicherungen erstattet, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht bezahlt werden (so etwa anerkannte komplementärmedizinische Leistungen wie Akupunktur oder Homöopathie).

Wahlarzt-Überweisungen werden von Ihrem praktischen Arzt oder den Zweigstellen Ihrer Krankenkasse umgeschrieben. Wahlarzt-Rezepte für die SGKK und die kleinen Kassen (BVA, SVA etc. ) werden problemlos angenommen. Die Apotheke erledigt die Einreichung bei der Krankenkasse für Sie. Wahlärzte sind aber an die gleichen Rezepturregeln gebunden wie Vertragsärzte.

Viele Institute und Kollegen anderer Fachrichtungen akzeptieren Wahlarzt-Überweisungen und holen die Bewilligung durch den Chefarzt ein.

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